Geistliches Chor-Orchesterkonzert

der ev. Kirchenmusik Schwanwede in St. Christophorus/Wolfsburg

Sonnabend, 19. Oktober 2019, 18 Uhr

ich möchte sehr herzlich einladen zum Chor- Orchesterkonzert der Kirchenmusik Schwanwede (nördlich von Bremen) unter Leitung des emeritierten Kirchenmusikers Winfried Schwarz. Die Instrumentalisten und Sänger aus der ev. Gemeinde St. Johannes/Schwanwede, unterstützt von Sängern aus der Partnergemeinde Oppach/Oberlausitz, machen im Oktober eine 5-tägige Tour nach Königslutter. Höhepunkt wird das

 geistliche Konzert bei uns in St. Christophorus/Wolfsburg am

Sonnabend, 19. Oktober, 18 Uhr

 in dessen Mittelpunkt die lateinische „Missa in D“, op. 96, von Karl Kempter stehen wird. Zahlreiche bekannte Chorwerke, u.a. das Halleluja von Händel, stehen ebenfalls auf dem Programm.
  Der Eintritt zum Konzert ist frei, am Ausgang wird um eine freiwillige Spende zur Förderung der musikalischen Arbeit von Chor und Orchester gebeten.
Am Sonntag, 20. Oktober, wirken beide Ensembles um 10 Uhr mit im Gottesdienst der evangelisch-lutherischen Kirche St. Petrus in Wolfsburg-Vorsfelde.

 

Programm: 

Chor und Orchester:

Lob und Ehre

(Gerhard Rabe, *1944)

 

Chor:

Locus iste

(Anton Bruckner, 1824 – 1896)

 

        Alternativ:

Chor:

        Jubilate deo

         (Wolfgang Amadeus Mozart,

1756 – 1791)

 

Evangeliums-Chor:

Vom Flügel eines Engels berührt

(Bernd Stallmann, *….)

 

Orchester:

Nimm Du mich ganz hin

(Bodo Saborowski, *1972)

 

Chor:

Lobe den Herren

(Hugo Distler, 1908 – 1941)

 

Chor und Orchester

Alles, was ihr tut 

(Dietrich Buxtehude, 1637 – 1707)

 

Evangeliums-Chor:

Selig sind, die Verfolgung leiden

/Wilhelm Kienzl, 1857 – 1941)

 

05. Juni 2019 

Winfried Schwarz

 

Chor

Tollite hostias

(Charles Camille Saint Saens,

1835 – 1926)

 

Chor und Orchester

Ave verum

(Wolfgang Amadeus Mozart,

 1756 - 1791)

 

Orchester:

Niemals will ich klagen

(Bodo Saborowski, *1972)

 

Chor:

Jauchet dem Herrn alle Welt

(Lothar Grapp, * 1933)

 

Chor und Orchester:

Missa in D,

(Karl Kempter, (1819 - 1871)

 

Chor und Orchester:

Halleluja

aus dem Oratorium „Der Messias“

(Georg Friedrich Händel, 1685 – 1759)

 

Chor und Orchester:

Wir sind Menschen einer Erde

(Michael Schmoll, *1958)

 

Zugabe:

Verleih uns Frieden

aus dem Oratorium „Gaff nicht in den Himmel“

(Matthias Nagel, *1958)

 

Abendsegen

(Markus Detterbeck, * 1969)




Konzerte in der Vergangenheit:


Fast-geschafft-Orgelkonzerte

Die große Sauer-Orgel in neuem Glanz

Nach der Grundsanierung und Neuintonation, die sich allerdings auch noch in den Juli und August fortsetzen wird, ist unsere Orgel jetzt zunächst einmal wieder spielbar und weitgehend neu intoniert. Wir freuen uns, zwei Konzerte zu diesem Anlass präsentieren zu können:

Donnerstag, 20.06.2019 (Fronleichnam) um 19:30 Uhr spielt

 Markus Manderscheid Werke von Bach, Reger, Messiaen und anderen

Sonntag, 23.06.2019, zum Abschluss des Gemeindefestes um 15:00 Uhr spielt

Jürgen Ehlers Werke von Liszt, Bach, Franck, Ehlers

 


Felix Mendelssohn-Bartholdy

 

Elias

Chor-Soli-Orchester

 Sa. 10. Nov. 2018, 19:00 Uhr

St. Christophorus-Kirche WOB

Antonius-Holling-Weg 15, 38440 WOB - www.ChristophorusChor-Wob.de 

Wolfsburger Chorgemeinschaft + Braunschweiger Singkreis + ChristophorusChor,

Mi-Young Kim (Sopran), Alexandra Rawohl (Sopran II), Christine Wehler (Alt),

Minsub Hong (Tenor), Georg Gädker (Bass),

Philharmonic Volkswagen Orchestra

Ltg.: Jürgen Ehlers

Eintritt 15,- €

Schüler Studenten 10,- €; Kinder bis 10J frei

VVK über kath. Pfarrbüros, Buchhandlung Sopper Wob., sonst Abendkasse

 

Mit freundlicher Unterstützung von Volkswagen und der Stadt Wolfsburg

Orgelkonzert
Jürgen Ehlers

22.09.2018, 18:00 Uhr

Christophoruskirche Wolfsburg

Antonius-Holling-Weg 15

 

César Franck

das Gesamtwerk für Orgel

 

Fünftes und letztes Konzert
Samstag, 22. September 2018, 18:00 Uhr


An der S.-Sauer-Orgel spielt Jürgen Ehlers

Eintritt frei, Spenden willkommen



Orgelkonzert
"3500 Orgelpfeifen sagen DANKE!"
Spender-Dank-Konzert mit berühmten Orgeltoccaten
Freitag, 22. Juni 2018, 19 Uhr
An der Sauer-Orgel von 1994: Jürgen Ehlers


"Musik ist Trumpf"
Konzert des Stadtwerkeorchesters zum Abschluss des Gemeindefestes
Es spielt das Blas- und Schlagwerkorchester der Stadtwerke Wolfsburg unter Leitung von Georg Zimnik


Endlich spielt es mal in der katholischen Innenstadtkirche St. Christophorus! Das Stadtwerkeorchester Wolfsburg unter der Leitung von Georg Zimnik (Bild). Das Konzert unter dem Motto „Musik ist Trumpf“ (ja, die Titelmusik der früheren Fernsehsendung kommt auch dran) findet am Sonntag, 3. Juni 2018, um 15:00 Uhr in der Kirche statt – Hausadresse: Antonius-Holling-Weg 15, 38440 Wolfsburg, gleich neben der City Galerie.

Das Orchester der Stadtwerke Wolfsburg existiert seit über 50 Jahren, über 20 davon unter der Leitung des Solotrompeters Georg Zimnik, Absolvent der Musikhochschule Kattowitz.

  Den Wolfsburgern, aber auch einer großen Fangemeinde darüber hinaus, ist das Stadtwerkeorchester vertraut und wird immer wieder gerne zu Ereignissen der Stadt eingeladen, so vor Kurzem zum Zapfenstreich des Schützenfestes oder demnächst, am 1. Juli, zum Bürgerfrühstück auf dem Rathausplatz.

  In der St. Christophoruskirche spielen die Bläser und Schlagzeuger jedoch zum ersten Mal. Das gut 1-stündige Konzert am 3. Juni um 15:00 Uhr wird der heitere Ausklang des Gemeindefestes, zu dem die Gemeinde ebenso herzlich einlädt wie zu dem Konzert selbst.

  Die Bandbreite der Musik reicht von Swing über Pop zu Filmmusik, Medleys verschiedener Evergreens bis zu internationalen Hits aus mehreren Epochen der letzten 100 Jahre.

  Die Zuhörer können sich auf ein kurzweiliges Programm beliebter Melodien in raffinierten Arrangements und auf hohem Niveau der Instrumentalisten freuen.

 

Herzliche Einladung! Jürgen Ehlers, Kirchenmusiker


Ave Maria

Ave Maria Konyertfoto

Konzert für Sopran und Harfe

Samstag, 21.04.18

18:00 Uhr

St. Christophorus-Kirche
Antonius-Holling-Weg 15, 38440 Wolfsburg

Ariane Bagusat (Sopran) und Jasmin-Isabel Kühne (Harfe)

Neben den berühmten Versionen von Bach/Gounod, Mascagni und Schubert erklingen auch weniger bekannte und ausgefallene Werke von Battistini, Caccini, Franck, Dvorák, Grieg, Rheinberger, Saint-Saens und vielen weiteren Komponisten. Die zarten Klänge der Harfe im Zusammenspiel mit den klaren Höhen der Sopranstimme nehmen die Zuhörer mit auf eine Reise durch einen virtuosen und musikalisch vielseitigen Abend. Durch den Konzertabend führt Detlev Pagel mit ausgewählten Texten. In der Pause gibt es neben Sekt und kleinen kulinarischen Köstlichkeiten die Gelegenheit, die neu erschienene CD "Ave Maria" passend zum Konzert als Erinnerung zu erwerben.

Der Eintritt ist frei (um eine Spende am Ausgang wird gebeten).




Georgelt, nicht gerührt!

 Erik Hoeppe mit James-Bond-Pistole2

 

Faschings-Orgelkonzert

Erik Hoeppe (Berlin)

spielt sein

James-Bond-

Filmmusik-Programm

 

Sa., 10.02.2017, 18:00 Uhr

St. Christophorus-Kirche

Georgelt – nicht gerührt“ – James-Bond live to ear.

 

Mit zahlreichen Bond-Liedern erzählt Erik Hoeppe mehr als ein halbes Jahrhundert Pop-Geschichte an der Orgel – mit den Liedern von John Barry, Shirley Bassey, Paul McCartney, Tina Turner und vielen anderen. Manche kommen glamourös daher, andere hemdsärmlig, nachdenklich oder (auf)reißerisch, genau der legendäre Agent selbst. In der Pause gibt’s ein launiges Bond-Quiz, bei dem jede schnellste richtige Antwort einen Wodka Martini gewinnt.

Ein unerwartet buntes und amüsant moderiertes Programm, mit dem Erik Hoeppe die Orgel erfrischend weltlich präsentiert.

 

"Macht hoch die Tür" - Eine Stunde vorweihnachtlicher Lieder, für alle zum Mitsingen

Mit dem ChristophorusChor und Instrumentalisten

Samstag, 16.12.2017, 18:00 Uhr, St. Christophoruskirche

Macht hoch die Tuer Plakat

Samstag, 10. Juni 2017, 17:15 Uhr

(nach der italienischen Messe)

St. Christophoruskirche Wolfsburg

 

 

 

Herzliche Einladung zum

 Orgelkonzert

Stefano Barberino

 

 

 

Werke von Beethoven, Widor, Bossi und Improvisationen

 


Der junge italienische Orgelvirtuose Stefano Barberino (https://sites.google.com/site/barberius/) hat sich besonders im Fach Orgelimprovisation spezialisiert. Examen mit Auszeichnung, zahlreiche internationale Preise 

 

 

Sabato, 10. Juni 2017, ore 17:15

(dopo la Messa italiana)

Chiesa di St. Christophorus Wolfsburg

 

 

 

Invito ufficiale

Concerto per organo

Stefano Barberino

 

 

 

Pezzi di Beethoven, Widor, Bossi e Improvvisazioni

 

 

 

 

 

 

 

 


 


Il giovane virtuoso musicista di organo, Stefano Barberino, si e´specializzato soprattutto nel campo dell’improvvisazione. Al suo attivo vari esami con relativi attestati e riconoscimenti internazionali.   

 

 

Organo Sauer della chiesa St. Christophorus di Wolfsburg

Konzerte in der Vergangenheit:

Samstag, 13. Mai 2017, 18 Uhr

St. Christophoruskirche Wolfsburg

Rock'n'Orgel:

Ein Rock/Pop/Filmmusikabend

Evergreens von Tango über Schlager und Jazz bis Star Trek.

Von Beatles, Bach, Mancini, Queen...

Orgel: Erik Hoeppe (Berlin)

Eintritt frei, Spende willkommen

it's not a concert. it's a music party.


 




„DER SOMMER KANN KOMMEN“


am Sonntag, 19. Juni, 17 Uhr

in St. Michael/Vorsfelde

         KLEINES GEISTLICHES KONZERT UND TEXTE

 gemeinsam singen die Chöre

von St. Christophorus

und St. Michael

 unter der Leitung von

Monika Günterberg

und Jürgen Ehlers

Der Eintritt ist frei!

Unter dem Titel DER SOMMER KANN KOMMEN“ gestalten die Chöre St. Michael/Vorsfelde und der ChristophorusChor/Wolfsburg ein gemeinsames geistliches Konzert. Man kann es auch als abendliche Andacht bezeichnen, denn die Chorwerke, die zu Gehör gebracht werden haben alle mit dem Abend zu tun, bzw. gehören zur Vesper, dem abendlichen Stundengebt der Kirche. Auch gemeinsame Lieder mit allen Anwesenden und besinnliche Texte gehören dazu.

  Die beiden Chöre hatten zuletzt 2006 in der Vorsfelder katholischen Kirche zusammen gesungen. Grund genug, mal wieder eine Begegnung zu organisieren und gemeinsames Repertoire zu bilden.

  Für die Einstudierung und Leitung verantwortlich sind die beiden Chorleiter, Monika Günterberg und Jürgen Ehlers.

  Ort und Zeit: Sonntag, 19. Juni, 17 Uhr, St. Michaels-Kirche, Am Engelhop 1, 38448 Vorsfelde. Der Eintritt ist frei.


Chorkonzert
zum Abschluss des Gemeindefestes

Sonntag, 29.05.2016
16:00 Uhr

Der Christophoruschor, der Jugendchor "Voices", der Christophorus-Kinderchor und jugendliche
Instrumentalisten bieten ein sommerlich beschwingtes Programm geistlicher und weltlicher Musik



Gregor Linßen aus der Messe "Lied vom Licht"
Gospel
Bert Kaempfert "A Swingin' Safari"
Yann Tiersen "Valse d'Amelie"
Anbetungslieder
Adiemus u.a.

Christophoruskirche Wolfsburg!
Der Eintritt ist frei
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Rückblick:

Zu unserem gerade zurückliegenden Konzert hier Auszüge aus dem Programmheft:

St. Christophorus-Kirche Wolfsburg

Samstag, 21. November 2015,  19:00 Uhr

 

Johannes 

Brahms

 Ein deutsches Requiem

Klavierkonzert Nr. 1

 

 

Programm

 

Johannes Brahms (1833-1897)

 

Ein Deutsches Requiem op. 45

nach Worten der Heiligen Schrift für Soli, Chor und Orchester

I. Selig sind, die da Leid tragen

II. Denn alles Fleisch, es ist wie Gras

III. Herr, lehre doch mich

IV. Wie lieblich sind deine Wohnungen

V. Ihr habt nun Traurigkeit

VI. Denn wir haben hie keine bleibende Statt

VII. Selig sind die Toten

Erstes Klavierkonzert d-Moll op. 15

I. Maestoso

II. Adagio

III. Rondo. Allegro non troppo

 

 

 

Das Philharmonic Volkswagen Orchestra wurde 1949 durch Mitarbeiter von Volkswagen gegründet. Heute besteht es aus ca. 90 professionellen Musikerinnen und Musikern. Im August 2002 übernahm Hans-Ulrich Kolf die Leitung des Orchesters, das heute alle Musikrichtungen, von der Unterhaltungsmusik, auch mit Stars der Pop-Musik, bis zu großen klassischen Sinfoniekonzerten, abdeckt.

 

 

 

 

Paul-Gerhard Blüthner tritt heute als Organist zum Orchester hinzu. Er hat evang. Kirchenmusik in Heidelberg studiert und ist seit 1995 Propsteikantor Vorsfelde mit Sitz an der Petruskirche. Er leitet den

Propstei-Chor, der ausschließlich projektbezogen arbeitet. Der Chor deckt das Gebiet der klassischen Chormusik ab. Aufgeführt werden in der Regel große Messen, Oratorien und Kantaten, vielfach auch gemeinsam mit anderen Chören. In der Anfangsphase eines Projektes bilden jeweils Stimmbildung und Gesangstechnik einen Schwerpunkt, bevor dann der Notentext des entsprechenden Werkes tiefer gehend erarbeitet wird. Solch ein Chorprojekt hat einen klar definierten Anfang und ein ebensolches Ende. Niemand verpflichtet sich zu einer dauerhaften Chormitgliedschaft. Notenkenntnisse sind sehr nützlich aber nicht zwingend.

 

 

Der ChristophorusChor studiert regelmäßig ein größeres Programm ein. Durch das Proben und Verinnerlichen solcher Werke wie des Brahms-Requiems erfährt jeder Mitwirkende auf tiefere und umfassendere Weise mehr zu den Hintergründen als es ein Begleittext zum Programm enthalten kann.  Als Gemeindegruppe setzt sich der Chor vor allem die Gestaltung der Gottesdienste zur Aufgabe. Es ist schon Tradition, dass der Jugendchor und Musikschüler sowie freie Projektteilnehmer für  das Mitsingen bei Konzerten willkommen geheißen werden.

 

 



 

 


Die Ausführenden

Mi-Young Kim

Die Koreanische Sopranistin Mi-Young Kim ist in Seoul geboren, studierte Gesang an der Kyungwon University in Korea bei Prof. Sangnyung Lee, Operngesang an der Musikhochschule ''Hanns-Eisler'' in Berlin bei Prof. Renate Faltin und Prof. Julia Varady.

Sie besuchte Meisterkurse bei Prof.Dr. Dietrich Fischer Dieskau, Prof. Julia Varady und Prof. Mirella Freni.

Opernauftritte hatte sie als Königin der Nacht, Pamina(''Die Zauberflöte''-W.A.Mozart) und Konstanze(''Die Entführung aus dem Serail''-W.A.Mozart), als Konzertsolistin debütierte sie mit dem Oratorium ''Der Messias'' von G.F.Händel, ab Spielzeit 2011/2012 ist sie fest angestellt im RIAS Kammerchor.

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Martin Backhaus (Bass/Bariton) studierte Schulmusik an der HdK Berlin. Es folgte die Gesangsausbildung u.a. bei dem amerikanischen Bariton George Fortune (Deutsche Oper Berlin), Scott Weir und zuletzt bei Fred Nahr.

In Meisterkursen erhielt er spezielle Kenntnisse in der Aufführungspraxis “Alter Musik”, u. a. bei Harry van der Kamp, und durch Engagements bei Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Attilio Cremonesi, Jordi Savall, Hermann Max und Phillipe Herreweghe Als Solist ist er mit den großen Oratorien wie Matthäus-Passion, Johannes-Passion, Weihnachtsoratorium, h‑Moll-Messe, Messias, Schöpfung, Requiem von Mozart, Brahms oder dem Elias von Mendelssohn zu hören.

In seinen Liederabenden singt er hauptsächlich Lieder von Schubert, Schumann, Brahms und Mahler.

Mit der Schola Heidelberg widmet er sich dem Bereich Neue Musik mit zahlreichen Uraufführungen.

 

Anton Genkin, 23J., russischer Pianist aus Charkow/Ukraine, ist seit 4 Jahren Klavier-Hauptfach-Student von Prof. Sorin Enachescu an der Universität der Künste Berlin. Seit seinem 8. Lebensjahr tritt er regelmäßig mit Soloprogrammen und mit Orchester (Sinfonieorchester Krim-Philharmoniker; Sinfonieorchester in Stockholm; Nationales Philharmonisches Orchester der Ukraine Kiew; Charkow Philharmoniker) in seiner Heimat, der Ukraine, in Schweden und in Deutschland auf.

Er ist Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe (Grand Prix "Steinway Junior"; 1. Preis "Vivat Musica" in Nova Kahovka/Ukraine; 1. Preis Grotrian-Steiweg-Wettbewerb Braunschweig). Er trat auf im internationalen Klavierfestival "Musik ohne Grenzen" in Dnepropetrowsk 2009 und 2010, im internationalen Klavierfestival "Sergei Rachmaninow und Ukrainische Kultur" in Charkow 2004, 2005, 2006. Er war als Solo-Pianist schon wiederholt bei uns zu hören, zuletzt 2013 mit dem c-Moll Klavierkonzert von Beethoven.

Hans-Ulrich Kolf, Jahrgang 1959, studierte in Köln und Düsseldorf Bratsche. Mit diesem Instrument ist er seit 1984 Mitglied des Staatsorchesters Braunschweig. Seine Tätigkeit an der Musikschule Wolfsburg begann 1986, seit 1998 leitet er das Musikschulorchester. 2001 übernahm er zunächst als Assistenzdirigent, 2002 dann als Chefdirigent das VW-Sinfonieorchester.

 

 

Jürgen Ehlers wurde 1959 in Berlin geboren. Nach dem A-Kirchenmusik-studium an der Hochschule der Künste/Berlin, studierte er Klavier in Berlin und New York, wo er 1989 an der Juilliard School promovierte. Anschließend war er Kirchenmusiker in Berlin. 1996-2010 war er außerdem Hochschuldozent für Klavier an der UdK/Berlin. Haupttätigkeit ist seit 2003 die Kirchenmusik für die katholischen St. Christophorus-Kirche und das Dekanat Wolfsburg sowie 2008-2015 Musikunterricht an Schulen.



Notizen zum Programm

Wer das Deutsches Requiem und Klavierkonzert Nr. 1 gehört hat, wird nicht ohne weiteres auf den Gedanken kommen, dass es sich um die Werke eines jungen Komponisten handelt, die den Anfang seines kompositorischen Erfolges bildeten. Sie sind Werke eines 24- bzw. 33-jährigen. Brahms hat viel gegrübelt, umgeschrieben, Stücke jahrelang reifen lassen und viele Kompositionen weggeworfen, sogar solche, die er schon Verlagen zur Veröffentlichung angeboten hatte.

 

Ein Deutsches Requiem

Klaus Peter Kraa schreibt in einem Kommentar zu einer Semyon Bychkow Aufführung: „Die Anregung [zum Dt. Requiem] bekam Brahms aus dem Studium des Schumann´schen Nachlasses, wo er eine entsprechend lautende Notiz fand. Zu Joseph Joachim sagte er einmal fast vorwurfsvoll: Er müsse doch wissen, „… wie sehr und innig ein Stück wie das Requiem überhaupt zu Schumann gehört“. So fand man denn auch Anklänge aus Schumanns Oratorium „Das Paradies und die Peri“  sowie seines „Requiems für Mignon“. Brahms versuchte zweifellos an einen kompositorischen Diskurs anzuschließen, den Schumann mit Faust-Szenen und Manfred-Sinfonie am Ende seiner Dresdener Jahre begonnen hatte. Ein menschliches (kein deutsches) Requiem in Sieben Sätzen sollte es sein, zu dem Brahms Texte aus dem Alten und Neuen Testament in der deutschen Sprache der Luther-Bibel unterlegte, ohne den Erlösungsgedanken durch den Tod am Kreuz, wie in der Matthäuspassion, im Messias, … zu beschwören. Es sollte alle Menschen über konfessionelle Grenzen hinaus ansprechen und trösten, die da Leid tragen. Diese Konzeption und Brahms Zurückhaltung in der theologischen Aussage und Bindung machte dann auch die Uraufführung der Komposition des norddeutschen Protestanten im katholischen Wien schwierig und erst ein Jahr nach der Komposition wurde es im Rahmen „konventioneller“ Werke von Bach, Händel, Mozart und Beethoven der Öffentlichkeit vorgestellt. Letztlich gelang der „Durchbruch“ mit der Aufführung [am Karfreitag (!) 1868 im Bremer Dom und] am 18. Februar 1869 im Leipziger Gewandhaus, wobei wohl gerade das nationale Pathos des „Deutschen Requiem“, das Brahms nicht wollte, den Ausschlag gab…“

  Dieses nationale Pathos verstärkte sich enorm nach dem Sieg der deutschen Staaten (ohne Österreich) im Krieg gegen Frankreich 1870-71. Die Reichsgründung lag auch ohne diesen Krieg in der Luft, waren doch die einzelnen Länder deutscher Sprache durch die Erfindung der Eisenbahn und durch die rasche Ausdehnung Preußens zusammengerückt. Der gebürtige Hamburger Brahms war ein Reisender in diesen Ländern, einschließlich der Schweiz und Österreich. Das erste Klavierkonzert entstand in den Jahren seines Aufenthaltes in Detmold und Göttingen (wo er im Jahr vor der Uraufführung kurzzeitig eine Verlobung eingegangen war), das Deutsche Requiem in Lichtenthal bei Baden-Baden. Brahms war selbst vom Patriotismus der 1870ger Jahre ergriffen, schrieb aber über sein Requiem »Was den Text betrifft, will ich bekennen, dass ich recht gern das ›Deutsch‹ fortließe und einfach den ›Menschen‹ setzte.“

  Das „Requiem“ ist gar kein Requiem, es enthält keinen liturgischen Text einer Totenmesse oder – wie etwa Heinrich Schützens ebenfalls deutsch textierte Musikalische Exequien – eines protestantischen Beerdigungsgottesdienstes. Es ist eine Musik des Trostes und der Hoffnung, sehr deutlich hörbar, wenn Sätze in Moll beginnen aber im Schlussteil das Licht der Durtonart siegt (Satz II, III und VI). Auf Requien und Musikwerke früherer Komponisten nimmt das Werk Brahms‘ aber durchaus Bezug, etwa mit der Dies-Irae-Assoziation in der Passage „zu der Zeit der letzten Posaune – Tod wo ist dein Stachel, Hölle, wo ist dein Sieg“, oder mit Messias-Bezügen in der Textauswahl aus dem 1. Korintherbrief „Siehe, ich sage euch ein Geheimnis…“ oder aus den Offenbarungen „Herr, du bist würdig“. Deutlich verstanden wurde auch damals wie heute das Zitat der Melodiezeile „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ in „Denn alles Fleisch, es ist wie Gras“.

  Das Zitieren ist eine neue Kunst in der damaligen Zeit, die ein musikhistorisch gebildeter Komponist wie Brahms exemplarisch genutzt hat. So sind alte Kompositionstechniken wie Vergrößerung/ Verkleinerung fast in jedem Satz zu finden, etwa zwischen Solo und Chor im V. Satz. Die Technik der Umkehrung eines Themas kann jeder Hörer am Beginn des IV. Satzes mitverfolgen, wenn man nach dem Orchestermotiv des Anfangs den Choreinsatz hört – eine Verneigung vor Johann Sebastian Bach. Auch Gregorianik nimmt Brahms auf, etwa wenn die Folge von Sekund- und Terzschritten in „zu nehmen Preis und Ehre“ an das Te-Deum-Motiv erinnert. (Arnold Schönberg spricht von solchen Motiven als der kleinste Keimzelle, aus denen Brahms seine ganze Musik entwickelt.)

  Es ist über eine Symmetrie des ganzen Werkes geschrieben worden, was aber nur mit einigen gedanklichen Verbiegungen aufgeht. Es würde dann der IV. Satz eine zentral wichtige Rolle bekommen. Dieser Satz ist aber eher das, was ein Scherzo oder Menuett in einer Sinfonie wäre, ein gelöst-lieblicher tänzerischer Satz zwischen schwergewichtigen Nachbarn. Sehr wohl symmetrisch sind aber die beiden Ecksätze I und VII. Sie sind klar aufeinander bezogen: „Selig sind, die da Leid tragen“ und „Selig sind die Toten, die in dem Herren  sterben“. Diese klare Architektur wiederspricht auch der oft zu lesenden Beschreibung des Deutschen Requiems als einer Musik für die Lebenden. Vielmehr sind die Seligpreisungen der Leidtragenden (Bergpredigt) und der Toten (Offenbarungen) gleich gewichtet, sie sind A und O dieses Werkes.

  Abschließend seien zwei Stimmen aus der damligen Zeit zitiert, Eduard Hanslik, führender Wiener Musik-Kritiker und Professor der Musik-Ästhetik, schreibt : „Seit Bachs h-Moll-Messe und Beethovens Missa solemnis ist nichts geschrieben worden, was auf diesem Gebiete sich neben Brahms' deutsches Requiem zu stellen vermag!“. Clara Schumann, Witwe des zu Lebzeiten engen Brahms-Freundes und Förderers Robert Schumann, schreibt in einem an Brahms gerichteten Brief „… bin ich ganz und gar erfüllt (…), es ist ein ganz gewaltiges Stück, ergreift den Menschen in einer Weise wie wenig anderes.“

 

Erstes Klavierkonzert d-Moll op. 15

A life changing experience“ nannte kürzlich eine Pianistin in einem Interview das 1. Klavierkonzert von Brahms, „es hat mein Leben verändert“. So sehr kann die „Seelenchemie“ zwischen Musikern und Komponisten einschlagen, sie kann „cleansing“, „wholesome“, eine reinigende und gesundmachende Erfahrung für Spieler wie Hörer sein.

(Das Folgende ist zitiert nach Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/1._Klavierkonzert_(Brahms),Kürzungen und Ergänzungen von J.E)

  Im Frühjahr 1854, kurz nach dem Selbstmordversuch Robert Schumanns, begann Brahms mit der Konzeption einer Sonate für zwei Klaviere in d-Moll. Doch musste er ernüchtert feststellen, dass sich seine Ideen mit zwei Klavieren nur unzulänglich umsetzen ließen. Ein Versuch, den Entwurf in eine Sin-fonie umzuarbeiten, blieb in den Anfängen stecken, weil Brahms sich mit der Kunst der Instrumentation nicht gut genug vertraut fühlte und fürchtete, mit dieser Unternehmung zu scheitern. 1855 hatte Brahms die Idee, den Entwurf des Kopfsatzes der Klaviersonate zu einem Klavierkonzert umzuarbeiten… Bis zum Herbst 1856 entstand so der 1. Satz eines Concerts für das Pianoforte mit Begleitung des Orchesters, der allerdings bis 1859 mehrmals überarbeitet wurde. Das Adagio komponierte Brahms im Winter 1856/57. An Clara Schumann schrieb er, dass er an einem »sanften Porträt« von ihr male, »das denn adagio werden soll«. Der Erstfassung des Rondo-Finales, die er Mitte Dezember 1856 an Joseph Joachim, seinem Ratgeber in Sachen Instrumentierung für Orchester, schickte, ließ er Ende April 1857 eine zweite, verbesserte Version folgen.

  Das Konzert fiel bei den ersten Aufführungen vollständig durch. Die Uraufführung 1859 in Hannover mit Brahms am Klavier rief eher verhaltene Reaktionen hervor, im Leipziger Gewandhaus kurze Zeit später wurde Brahms heftig ausgepfiffen, der Abend geriet zum absoluten Fiasko. Clara Schumann war es schließlich, die dem Werk später als Interpretin zum endgültigen Durchbruch verhelfen sollte. Es gehört seither zu den populärsten und am höchsten geschätzten Werken des klassischen Konzertrepertoires.

 
 

Text des Dt. Requiems:

I.  (Chor)

Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. (Matth 5,4)

Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und tragen edlen Samen

und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben. (Ps 126,5-6)

 

II  (Chor)

Denn alles Fleisch es ist wie Gras und alle Herrlichkeit des Menschen wie des Grases Blumen.

Das Gras ist verdorret und die Blume abgefallen. (1. Petr 1,24)

So seid nun geduldig, lieben Brüder, bis auf die Zukunft des Herrn. Siehe, ein Ackermann wartet auf die köstliche Frucht der Erde und ist geduldig darüber, bis er empfahe den Morgenregen und Abendregen. (Jak 5,7)

Aber des Herrn Wort bleibet in Ewigkeit. (1. Petr 1,25)

Die Erlöseten des Herrn werden wiederkommen und gen Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird weg müssen. (Jes 35,10)

 

III  (Bariton, Chor)

Herr, lehre doch mich, dass ein Ende mit mir haben muss, und mein Leben ein Ziel hat, und ich davon muss. Siehe, meine Tage sind einer Hand breit vor dir, und mein Leben ist wie nichts vor dir. Ach, wie gar nichts sind alle Menschen, die doch so sicher leben. Sie gehen daher wie ein Schemen, und machen ihnen viel vergebliche Unruhe; sie sammeln und wissen nicht wer es kriegen wird. Nun Herr, wess soll ich mich trösten? Ich hoffe auf dich. (Ps 39,5–8)

Der Gerechten Seelen sind in Gottes Hand, und keine Qual rühret sie an. (Weisheit 3,1)

 

IV  (Chor)

Wie lieblich sind deine Wohnungen, Herr Zebaoth! Meine Seele verlanget und sehnet sich nach den Vorhöfen des Herrn; mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott. Wohl denen, die in deinem Hause wohnen, die loben dich immerdar. (Ps 84,2-3+5)

 

V  (Sopran, Chor)

Ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen. (Joh. 16,22)

Sehet mich an; ich habe eine kleine Zeit Mühe und Arbeit gehabt, und habe großen Trost funden. (Sirach 51,35)

Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. (Jes 66,13)

 

VI ( Bariton, Chor)

Denn wir haben hie keine bleibende Statt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebr 13,14)

Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; und dasselbige plötzlich in einem Augenblick zu der Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune schallen und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden. Dann wird erfüllet werden das Wort, das geschrieben steht: Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg? (1. Kor 15,51-55)

Herr, du bist würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft; denn du hast alle Dinge erschaffen, und durch deinen Willen haben sie das Wesen und sind geschaffen. (Offenb 4,11)

 

VII  (Chor)

Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben, von nun an. Ja, der Geist spricht, dass sie ruhen von ihrer Arbeit; denn ihre Werke folgen ihnen nach. (Offenb. 14,13)

 



Für großzügige finanzielle Unterstützung,

ohne die dieses Konzert nicht möglich gewesen wäre, danken wir:

 

Volkswagen AG

Stadt Wolfsburg